IGA Berlin 2017
Wettbewerb für die internationale Landesgartenschau

Die Konstruktion des Aussichtspunktes überführt die Wegeführung auf den Kienberg in eine spiralförmig gewendelte Treppe, über die man auf die 35 m hoch gelegene Panoramaplattform gelangt. Die aufwärts führende Treppe wird an der Außenseite der Konstruktion geführt und ermöglicht so bereits während des Aufstieges eine ungehinderte Aussicht auf die umliegende Stadtlandschaft. Eine gegenläufige Treppe führt die Besucher innerhalb der Turmkonstruktion ungehindert wieder hinunter. Optional kann der Turm auch mit einer Aufzugskonstruktion in Turmmitte ergänzt werden und bietet somit einen barrierefreien Zugang zur Panoramaplattform. Der Turm ist 35m hoch und besitzt 18 tragende Stahlrippen, die gekrümmt sind und eine konkave Form bilden. Die Rippen bestehen aus geschweißten Hohlkästen, die kreisförmig angeordnet am Fuß einen Durchmesser von ca. 8m und an der Aussichtsplattform einen Durchmesser von 13m bilden. Die gewendelten Treppen besitzen geschweißte Hohlkästen als Wangen, die jeweils außen oder innen an den tragenden Rippen anliegen. Von den Wangen kragt die Treppenkonstruktion ca. 1,60m aus. Die Treppen bestehen aus jeweils 10 Steigungen und einem Podest. Eine abliegende Wange vermittelt und kaschiert die Treppenknicke zu einer einheitlichen Schraubenbewegung. Die mittlere Steigung in der Lauflinie ist an jeder Stelle des Turms gleich. Außerdem kragt die Treppe je nach „Überhang" der aufgehenden Turmkonstruktion mehr oder weniger weit aus, um an allen Stellen das gleiche Lichtraumprofil einzuhalten. Die Wangen der Treppen bilden mit den Rippen ein räumliches Fachwerk, das die Wind- und Knickaussteifung bildet.

Auslober IBA Berlin 2017 GmbH
Objektplanung SAUERZAPFE ARCHITEKTEN
Gesamtplanung hutterreimann Landschaftsarchitektur GmbH
Tragwerksplanung ifb frohloff staffa kühl ecker
Wettbewerb 2013

 

IGA u 1