Treppen und Rampenanlage Monumentenbrücke Berlin

Das Areal war ein Bereich des Ideenteils des landschaftsplanerischen Wettbewerbs für das Gleisdreieck. Die Planungen des Wettbewerbspreisträgers Büro Atelier Loidl sahen vor, die Fläche des Flaschenhalses behutsam zu erschließen und als öffentliche Grünanlage zugänglich zu machen. Der naturnahe Charakter wird in weiten Teilen des Geländes als Besonderheit erhalten bleiben und bildet als „Flaschenhalspark" die südliche Fortsetzung des „ Parks auf dem Gleisdreieck". Um die Zugänglichkeit vom Flaschenhalspark auf die 5 m höher gelegene Monumentenstraße zu ermöglichen, ist neben dem Bau von Treppen, ein Rampenbauwerk als barrierefreier Zugang erforderlich. Die Rampe ist als abgewinkelte, zweigeteilte Konstruktion ausgeführt. Der obere Bereich verläuft parallel zur Privatstraße. Neben der ca. 105 m langen Rampenanlage verbinden zwei Treppenläufe die unterschiedlichen Höhenniveaus. Die nördliche Treppe am Widerlager der Monumentenbrücke besteht aus 40 Stufen und überbrückt einen Höhensprung von 6,30 m. Die Rampenabschnitte haben eine Neigung von 5,95% auf einer Länge von 6 – 9 m und können neben Radfahrern auch von mobilitätseingeschränkten Personen genutzt werden. Die seitlichen Begrenzungen der Rampen bilden Ortbetonwände in Form von Winkelstützwänden. Die Wandstärken verjüngen sich an der Außenfläche nach oben um Stützfunktion bildhaft zu verstärken. Die Winkelstützwände bestehen aus 24 Blöcken, die durch Raumfugen getrennt wurden.

Bauherr Land Berlin / Senatsverwaltung Berlin
LP 1-4 Objektplanung SAUERZAPFE ARCHITEKTEN
Tragwerksplanung ifb frohloff staffa kühl ecker
Planung 2012
Bauzeit 2013-2014

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