056

Jakob und Wilhelm Grimm Bibliothek, Berlin 2004

Jakob und Wilhelm Grimm Bibliothek, Berlin | Sauerzapfe Architekten
Jakob und Wilhelm Grimm Bibliothek, Berlin | Sauerzapfe Architekten
Jakob und Wilhelm Grimm Bibliothek, Berlin | Sauerzapfe Architekten
Jakob und Wilhelm Grimm Bibliothek, Berlin | Sauerzapfe Architekten
Jakob und Wilhelm Grimm Bibliothek, Berlin | Sauerzapfe Architekten
Jakob und Wilhelm Grimm Bibliothek, Berlin | Sauerzapfe Architekten
Jakob und Wilhelm Grimm Bibliothek, Berlin | Sauerzapfe Architekten
Jakob und Wilhelm Grimm Bibliothek, Berlin | Sauerzapfe Architekten
Jakob und Wilhelm Grimm Bibliothek, Berlin | Sauerzapfe Architekten
Jakob und Wilhelm Grimm Bibliothek, Berlin | Sauerzapfe Architekten
Jakob und Wilhelm Grimm Bibliothek, Berlin | Sauerzapfe Architekten
Jakob und Wilhelm Grimm Bibliothek, Berlin | Sauerzapfe Architekten
Jakob und Wilhelm Grimm Bibliothek, Berlin | Sauerzapfe Architekten
Jakob und Wilhelm Grimm Bibliothek, Berlin | Sauerzapfe Architekten
Jakob und Wilhelm Grimm Bibliothek, Berlin | Sauerzapfe Architekten

056 Jakob und Wilhelm Grimm Bibliothek, Berlin 2004

Der Baukörper der Bibliothek befindet sich in zentraler Lage im Universitätsquartier Mitte. Das Grundstück wird wesentlich durch seine direkte Lage am Bahnviadukt geprägt. Der Baukörper entwickelt sich logisch aus der Blockrandbebauung der Umgebung. Zum Bahnviadukt bildet er eine dritte Fassade aus und schließt den Block ab. Dadurch erhält das Bauvolumen seinen besonderen Charakter.

Der zentrale Lesesaal als Herz des Gebäudes bestimmt den Entwurf. Er befindet sich auf einem Hochplateau im Inneren der Bücher und wird über eine Treppenanlage erschlossen, die in großzügigen Einschnitten Bücher und Lesesaal gleichzeitig trennen und verbinden und eine natürliche Belichtung ermöglichen. Die Rampe und die unter dem Lesesaal angeordneten Räume bilden einen Körper, der in das ausgeschnittene Hofvolumen der Bibliothek eingesetzt wird. Der seitliche Abschluss des Lesesaales wird durch einen raumhohen Vorhang gebildet, der als semipermanente Hülle über die seitlichen Lufträume sanftes Licht in die Bücherebenen fallen lässt. Den oberen Abschluss bildet ein Trägerrost, der gleichzeitig den passiven Sonnenschutz leistet und blendfreies Tageslicht in den Lesesaal und die angrenzenden Bereiche leitet. Die Krone des Gebäudes bildet das Geschoss der Historischen Schriftstücke. Die Magazine werden zusammen mit der Haustechnik in zwei Untergeschossen angeordnet.

Über den zentralen Eingangsbereich im Erdgeschoss erreicht der Bibliotheksnutzer auch die Lehrbuchsammlung, die Buchausgabe und die Hörsäle. Über eine sanft ansteigende Treppe erreicht man die Kataloge und Informationsbereiche sowie den PC– Pool. Dieser befindet sich direkt unter dem Lesesaal und wird so der zunehmenden Bedeutung der neuen Medien gerecht.

Wettbewerb
Bauherr: Humbold- Universität zu Berlin
Tragwerk: ifb frohloff staffa kühl ecker Beratende Ingenieure PartG mbB
Haustechnik: Zibell Willner & Partner

1/15