Kreativwerkstatt.Sternbrücke, Hamburg 2021
181 Kreativwerkstatt.Sternbrücke, Hamburg 2021
181 Kreativwerkstatt.Sternbrücke
Der Bau der neuen Sternbrücke stellt einen erheblichen Eingriff in das Stadtbild dar. Aufgrund der Festlegungen im B-Plan der Stadt Hamburg wurde annähernd eine Verdoppelung der Spannweite erforderlich. Zusammen mit den erhöhten Belastungsanforderungen durch den wachsenden Bahnverkehr an das Bauwerk wurde eine Bogenkonstruktion in einer Dimension erforderlich, die für ein innerstädtisches Gebiet ungewöhnlich ist. Da die Bahn auf einen der Planung vorgelagerten gesamtheitlichen Wettbewerb verzichtet hatte, wurde im Rahmen der erheblichen Proteste gegen den Ingenieursentwurf eine Kreativwerkstatt eingerichtet. In diesem Rahmen wurden vorhandene Gestaltungsspielräume im Brückenentwurf sowie im städtischen Umfeld herausgearbeitet und Ideen, Wünsche und Anregungen aus der Bürgerschaft gesammelt. Diese wurden in einem kooperativen Verfahren durch Vorentwürfe und Visualierungen zusammengefasst und konkretisiert. Auf Grundlage dieser Ergebnisse erfolgte im Anschluss eine Überarbeitung des Ingenieurentwurfes.
Bauherr: Deutsche Bahn AG Netz
Ingenieurbauwerk: Vössing Ingenieurgesellschaft mbH
Kreativwerkstatt: Sauerzapfe Architekten
Moderation: ifok
Überarbeitung: Ney & Partners – Structural Ingeneering
Mitarbeit: Nikolai von Rosen, Jonathan Banz, Gereon Legge
Visualisierung: Jonathan Banz, Sauerzapfe Architekten
Fotograf: Sauerzapfe Architekten