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Landessportzentrum SLZB Haus 5, Berlin 2001 – 2004

031 Landessportzentrum SLZB Haus 5, Berlin 2001 – 2004

Die ehemalige Werner-Seelenbinder-Schule ist 2014 mit dem Coubertin-Gymnasium zum Schul- und Leistungssportzentrum Berlin (SLZB) fusioniert. Das pädagogische Konzept des SLZB ist auf die Bedürfnisse leistungssportlich trainierender Schüler ausgerichtet und ermöglicht alle Bildungsabschlüsse nach dem Berliner Schulgesetz.[4] Das erklärte Ziel des SLZB ist eine optimale sportliche Förderung von Kindern und Jugendlichen im Einklang mit guter schulischer Ausbildung.

Das als Haus 5 bezeichnete Gebäude ist ein „Typenbau SK68“. Damit werden Gebäude im Skelettbau bezeichnet, das auf einem Gerüst aus tragenden Stützen und Balken bestehen. Ziel der Sanierung ist die Wahrung der architektonischen Grundstruktur und eine Modernisierung, die auf den Qualitäten des im Stil der klassischen Moderne als einhüftiger Schulbau konzipierten Bauwerks aufbaut. Die Klassenzimmer liegen ausschließlich auf einer Seite eines langen durchgehenden Flures. Alle Klassenräume sind mit großen Fenstern zur Südseite ausgerichtet. Auf der anderen Seite sorgen Fenster im Korridor für Tageslicht und ermöglichen eine Querlüftung. Die Flure dienen dabei nicht nur als Durchgangszonen, sondern auch als Pausenflächen, wo sich die Schüler*innen aufhalten können. An den Stirnseiten des langen Riegels befinden sich die Fachräume sowie Gemeinschaftsräume und das Lehrerzimmer.

Machbarkeitsuntersuchung

Bauherr: Land Berlin

Kooperation: Thomas Starke

Tragwerk: neubauer + ernst ingenieure

Haustechnik: Ingenieurgemeinschaft Gerlitz

Mitarbeit: Alexander Sandien

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