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Brücken über die Enz, Vaihingen 2025

213 Brücken über die Enz, Vaihingen 2025

Der Enzsteg verbindet Vaihingen mit den neuen Parkanlagen durch eine einladenden Geste. Die Brücke schwingt sich sanft über die Enz und öffnet sich an den Uferseiten zum anschließenden Wegenetz. Der Bogen in Ansicht und Schnitt spiegelt sich in der Ausformulierung des Grundrisses und in der Geometrie der seitlichen Hohlkästen. Das Tragwerk ist ein eingespannter Hohlkasten mit Trogquerschnitt. Die Bauhöhe der seitlichen Träger nimmt zur Brückenmitte ab und folgt dem Kräfteverlauf. Die Außenseiten der Hohlkästen sind konkav gekrümmt und mit walzplattierten Edelstahlblechen ausgeführt. Die Oberfläche reflektiert das Wasser sowie die jahreszeitlich wechselnden Farben der Umgebung, die Brücke wird zu einer Skulptur aus Licht und Farbe. Die über den Widerlagerflügeln weitergeführten Hohlkästen dienen zur effizienten monolithischen Einspannung des Überbaus in die Widerlager über einen großen Hebelarm.

Der Enzsteg bei Roßwag ist als Bogenkonstruktion mit flachem Stich und geneigten Bögen geplant. Die Bogenform in Grundriss und Aufriss aus Vaihingen wird in der Konstruktion aufgenommen und zeigt die Zusammengehörigkeit. Die Brücke ist bereits von weitem als Landmarke zu erkennen. Das schlanke Brückendeck und erhält ein filigranes Geländer aus Seilnetzen.

Mehrfachbeauftragung

Bauherr: Stadt Vaihingen

Tragwerk: Buro Happold

Mitarbeit: Shubham Jain, Emile Vasquez Pacheco

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