015

Maximilianstraße, Augsburg 1998

Maximilianstrasse, Augsburg | Sauerzapfe Architekten
Maximilianstrasse, Augsburg | Sauerzapfe Architekten
Maximilianstrasse, Augsburg | Sauerzapfe Architekten
Maximilianstrasse, Augsburg | Sauerzapfe Architekten

015 Maximilianstraße, Augsburg 1998

Der Entwurf stärkt die unterschiedlichen Charaktere der vorhandenen Stadträume und gibt jedem Platz eine eigene Identität. Die Maximilianstraße wird als urbanes Rückgrat der Augsburger Innenstadt zur „Kaisermeile“ – einem Erlebnisraum, der Alltag, Handel und Kultur verbindet und Augsburg zugleich als geschichtsbewusste und zukunftsorientierte Stadt erlebbar macht. Zwischen Dom und St. Ulrich spannt sich eine Folge unterschiedlicher Orte auf, verbunden durch die weltliche Dominante des Rathauses.

Der introvertierte, von Hecken gefasste Domgarten bleibt ein ruhiger Rückzugsort mit Relikten der Stadtgeschichte. Der Rathausplatz wird durch einen einheitlichen Pflasterbelag bis zum Rathaus räumlich neu gefasst und als multifunktionaler Stadtraum gestärkt. Der weitläufige Ulrichplatz wird weitgehend vom Verkehr befreit und als kultureller Ort der Muße entwickelt. Ein neuer Muschelbrunnen, der „Venusbrunnen“, setzt einen prägnanten Akzent.

Im Hauptgeschäftsbereich zwischen Karolinenstraße und Herkulesbrunnen bleiben Zufahrt und Stellplätze erhalten; zugleich entsteht Raum für Märkte und Dulten. Die einheitliche Materialität – Großpflaster, Granitplatten und Kleinsteinpflaster – verbindet Straße und Plätze zu einer zusammenhängenden Kaisermeile.

Wettbewerb

Bauherr: Stadt Augsburg

Kooperation: Isabelle Züfle und Hans Frey

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