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Belvedere LGS, Würzburg 2013 – 2016

Belvedere LGS, Würzburg | Sauerzapfe Architekten
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Belvedere LGS, Würzburg | Sauerzapfe Architekten
Belvedere LGS, Würzburg | Sauerzapfe Architekten
Belvedere LGS, Würzburg, Lageplan | Sauerzapfe Architekten
Belvedere LGS, Würzburg, Zeichnung | Sauerzapfe Architekten
Belvedere LGS, Würzburg, Zeichnung | Sauerzapfe Architekten
Belvedere LGS, Würzburg, Visualisierung | Sauerzapfe Architekten
Belvedere LGS, Würzburg, Visualisierung | Sauerzapfe Architekten
Belvedere LGS, Würzburg, Visualisierung | Sauerzapfe Architekten
Belvedere LGS, Würzburg, Baustelle | Sauerzapfe Architekten
Belvedere LGS, Würzburg, Baustelle | Sauerzapfe Architekten
Belvedere LGS, Würzburg, Baustelle | Sauerzapfe Architekten
Belvedere LGS, Würzburg, Baustelle | Sauerzapfe Architekten
Belvedere LGS, Würzburg, Baustelle | Sauerzapfe Architekten
Belvedere LGS, Würzburg, Baustelle | Sauerzapfe Architekten
Belvedere LGS, Würzburg, Baustelle | Sauerzapfe Architekten

109 Belvedere LGS, Würzburg 2013 – 2016

Das neue Entwicklungsgebiet liegt erhaben am östlichen Stadtrand Würzburgs mit Blick auf die Stadtsilhouette und die Festung Marienberg und mit guter Anbindung an die Innenstadt. Das ehemalige militärisch genutzte Hubland weist als Potentiale eine exponierte topografische Lage und vielfältige Bezüge zur Umgebung auf.

Das Grundgerüst der neuen Parkanlagen bildet der “Belt-Walk”, welcher wie eine Spange den gesamten Park umschließt und mit dem Zugang zur Würzburger Innenstadt einerseits und mit dem Würzburg umgebenden Grüngürtel andererseits verbindet. Der “Belt-Walk”, ein Motiv aus dem englischen Landschaftsgarten, erschließt, leicht erhöht, den neuen Park entlang seiner Grenzen und geleitet den Besucher entlang der wechselnden Stadt- und Landschaftsbilder der Umgebung. Eine umlaufende Sitzmauer begrenzt den offenen Wiesenraum, der sich als informeller Spielraum und Liegewiese gleichermaßen eignet.

Das “Belvedere” bildet den Höhepunkt des “Belt-Walk” im Osten: hier schwingt er sich als ein Teil des Weges hinauf zur Brücke und eröffnet die großzügige Aussicht über den Park zur Stadtsilhouette und zur Festung Marienberg. Gleichzeitig verbindet sie als Tor mit dem Landschaftsraum im Osten des Parkes. Das Café Belvedere nutzt unterhalb der Brücke die entstehenden Raumzonen und öffnet sich Süden mit großflächigen Verglasungen. Der Zugang von Norden wird über einen kinematografisch inspirierten Zugang gebildet, der wie eine Kamera Obskura beim Zugang den Panoramablick auf die Landschaft freigibt. Das Gebäude ist in dunkel eingefärbtem Sichtbeton ausgeführt. Im unteren Bereich sind die Flächen gestockt und wirken durch die Lichtreflektionen rau und mit der Landschaft verbunden, das obere durchlaufende Band des Belt-Walks ist glatt geschalt und verbindet sich mit Asphalt der Wegefläche.

Wettbewerb 1.Preis
Bauherr: Landesgartenschau Würzburg 2018 GmbH
Freiraum: hutterreimann landschaftsarchitektur gmbh
Tragwerk: Hußenöder + Merz GBR
ÖBÜ: Architekt Mensing
Haustechnik: Zinßer-Ingenieure GmbH
Fotograf: Patty Varasano, Lichtschwärmer-Christo Libuda

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