Fuß- und Radwegbrücke LGS 2026, Leinefelde-Worbis 2020
157 Fuß- und Radwegbrücke LGS 2026, Leinefelde-Worbis 2020
Die neue Brücke übersetzt die Wegeführung in eine fließende Bewegung und setzt einen prägnanten Akzent in der Landschaft. Ihr Tragwerk wird zum einprägsamen Bild und schafft im Rahmen der Landesgartenschau eine attraktive und identitätsstiftende Verbindung. Die Konstruktion folgt dem Prinzip einer möglichst geringen Bauhöhe. Durch die Aktivierung der Geländeebene als Tragwerk und eine dem Momentenverlauf folgende Trägerhöhe entsteht aus dem statischen System eine charakteristische, wellenförmige Bewegung. Die V-förmigen Pfeiler übernehmen die Queraussteifung. Ein hoher Vorfertigungsgrad der Stahlbauteile ermöglicht eine präzise und wirtschaftliche Fertigung. Die Querung der B 247 erfolgt mit einem vorgefertigten Segment, das in einer Nacht eingehoben wird und so die Sperrzeit minimiert. Die regelkonforme Konstruktion aus Blechen und Halbzeugen reduziert den Herstellungsaufwand. Das Tragwerkskonzept erlaubt zudem, die Brückenlänge flexibel an die abschließende Höhenplanung anzupassen.
Machbarkeitsstudie
Bauherr: Stadt Leinefelde-Worbis
Tragwerk: KLÄHNE BUNG Beratende Ingenieure im Bauwesen GmbH
Mitarbeit: Julian Moenig, Shubham Jain