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Gedenkstätte Hohenschönhausen 2. BA, Berlin 2018 - 2021

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141 Gedenkstätte Hohenschönhausen 2. BA, Berlin 2018 - 2021

Große Teile des Hauptgebäudes wurden bereits im 1. Bauabschnitt saniert. Im 2. Bauabschnitt werden die restlichen Flächen bei laufendem Betrieb restauriert. Der größte Anteil sind Ausstellungsflächen, die denkmalgerecht restauriert werden. In einzelnen vom Nutzer ausgesuchten Räumen werden Rekonstruktionen von Bauelementen und von Ausstattungselementen umgesetzt. Einzelne Räume werden für eine geänderte Nutzung durch die Gedenkstätte hergerichtet und ertüchtigt. Die neu geschaffenen Büroflächen werden mit Medienanschlüssen entsprechend dem bereits im 1.BA umgesetzten Standard ausgestattet. Die für das Lern- und Informationszentrum bestimmten Flächen werden mit neuer Möblierung ausgestattet. Die Überblicksinseln werden mit Projektoren für die mediale Unterstützung der Gedenkstättenführungen ausgestattet. Die bestehenden Sanitäranlagen im 1.Obergeschoss werden im Erscheinungsbild und in ihrer Materialität rekonstruiert, jedoch nicht funktionstüchtig an die Haustechnischen Anlagen angeschlossen.

Im Neubau ist für Untergeschoss, Erdgeschoss und das 1. Obergeschoss eine ganzflächige und umfangreiche restauratorische Oberflächensanierung geplant. Jene Bereiche, die von den Besuchern innerhalb einer Gruppenführung begangen werden, Teilbereiche des Kellergeschosses, das Erdgeschoss und das 1. Obergeschoss sollen in einen historisch belegten Zustand zurückgeführt werden. In dem vom Führungsbetrieb ausgeklammerten 2. Obergeschoss wird abweichend zu den anderen Geschossen und in Abstimmung mit dem Nutzer und Bauherren auf eine Restaurierung der Wand- Decken- und Bodenflächen verzichtet.

Die vorhandenen Brandschutztechnischen Anlagen werden ertüchtigt und dort wo notwendig durch den Einbau zusätzlicher Rauchschutzrollos und durch die nachträgliche Ertüchtigung von Innentüren ergänzt. Das 2. Obergeschoss wird durch Einbau neuer Trennwände im Bereich der Treppenräume von den anderen Geschossen raumlufttechnisch und brandschutztechnisch abgetrennt, um schädliche Einflüsse und bauliche Eingriffe in dieser Geschossebene möglichst klein zu halten. In einzelnen vom Nutzer ausgesuchten Räumen werden Rekonstruktionen von Bauelementen und von Ausstattungselementen umgesetzt.

Bauherr: Senat Berlin
Partner: hg merz architekten museumsgestalter gmbh, Wettbewerb, LPH 2-5
Tragwerk: CRP Bauingenieure GmbH
Haustechnik: Heimann Ingenieure GmbH
Fotograf: Bernd Hiepe

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