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Parco Forlanini, Mailand 2002

Parco Forlanini, Mailand, Lageplan | Sauerzapfe Architekten
Parco Forlanini, Mailand | Sauerzapfe Architekten

035 Parco Forlanini, Mailand 2002

Die baulichen Ergänzungen in der ausgedehnten Parkanlage sind Brückenbauten und Servicestationen an den Parkplätzen. Die Servicestationen sind modular aufgebaut und lassen sich in Größe und Ausrichtung jeweils an den Einsatzort anpassen. Die Brücke über das Bahngelände wird durch Gebäude ergänzt, deren Dachflächen die Erschließungsrampen bilden. Die Gestaltung orientiert sich dabei an Aldo Rossis Traktat „L’Architettura della Citta.“ Gegen das herrschende Leitbild des autogerechten Bauens stellt er die Stadt als einen von der Geschichte durchdrungenen Ort und als das gebaute Archiv des kollektiven Gedächtnisses vor. Zum Ziel seiner Theorie der baukünstlerischen Gestaltung wird deshalb eine Architektur der symbolischen Formen und der identitätsstiftenden Imagination. Entscheidende Bedeutung kommt dabei den öffentlichen Bauten und Plätzen zu. Als Monumente führen sie den Bewohnern der Stadt in der Geschäftigkeit ihres Alltags die Präsenz der Vergangenheit in der Gegenwart vor Augen und ermöglichen die Identifikation mit dem Ort.

Bauherr: Commune di Milano

Freianlagen: Weidinger Landschaftsarchitekten GmbH

Mitarbeit: Rebecca Böllinger

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