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Die Schlange, Frankenberg 2016 – 2018

Rad- und Fußgängerbrücke 'die Schlange', Frankenberg | Sauerzapfe Architekten
Rad- und Fußgängerbrücke 'die Schlange', Frankenberg | Sauerzapfe Architekten
Rad- und Fußgängerbrücke 'die Schlange', Frankenberg | Sauerzapfe Architekten
Rad- und Fußgängerbrücke 'die Schlange', Frankenberg | Sauerzapfe Architekten
Rad- und Fußgängerbrücke 'die Schlange', Frankenberg | Sauerzapfe Architekten
Rad- und Fußgängerbrücke 'die Schlange', Frankenberg | Sauerzapfe Architekten
Rad- und Fußgängerbrücke 'die Schlange', Frankenberg | Sauerzapfe Architekten
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Rad- und Fußgängerbrücke 'die Schlange', Frankenberg | Sauerzapfe Architekten
Rad- und Fußgängerbrücke 'die Schlange', Frankenberg | Sauerzapfe Architekten

124 Die Schlange, Frankenberg 2016 – 2018

Die Rad- und Fußgängerbrücke bildet eine direkte Verbindung aus dem Stadtzentrum zu den Parkanlagen auf den Zschopau-Auen. Der Weg über die östliche Vorlandbrücke quert dabei schlangenförmig zweimal den Mühlbachgraben und wird als Hängeseilbrücke über die B169 und einen Seitenarm der Zschopau auf die neu angelegten Parkflächen der Zschopau-Auen geführt. Das Brückendeck besteht aus einem geschweißten Hohlkasten, der in seinen Abmessungen über die gesamte Brückenlänge konstant bleibt. Die Pfeiler entwickeln sich in markanten Geometrien aus der Geländesituation und bilden eine gestalterische Einheit. Die Geländer bestehen aus schlanken Füllstäben, im Handlauf wird eine Beleuchtung integriert.

Die Brücke besteht aus einer gekrümmten Seilbrücke mit einem zentralen Pylon. Östlich und westlich sind Vorlandbrücken als Durchlaufträger angeordnet. Die Hauptstützweite beträgt ca. 2x39m, die Vorlandbrücke besitzt im östlichen Teil fünf Felder und im Westen drei Felder mit Stützweiten von 17,50m bis 22,50m. Das Tragwerk besteht aus einem 400mm hohen dreiteiligen Hohlkasten, der mit Schottenblechen in Abschnitte von je 2,50m und in Längsrichtung mit 4 Stegen in 3 Kammern unterteilt ist. Im Bereich der Vorlandbrücken sind schräg gestellte Stützen angeordnet, die durch vorgespannte Einbauteile in den Füßen eingespannt und wegen des schlechten Baugrundes mit Pfählen tief gegründet sind.

Im Bereich der Hauptstützweite wird das Brückendeck von einem räumlich angeordneten Hauptkabel und schrägen Hängeseilen getragen, die gemeinsam mit dem gekrümmten Deck eine statische Einheit bildet. Dafür wurde die Position des Pylonkopfes (Höhe und Entfernung vom Brü¬ckendeck) und der Seilstich des Hauptkabels dahingehend optimiert, dass die Seilkraft des Hauptkabels die Druckkraft im Brückendeck an den Seilangriffspunkten nahezu aufhebt. Zur Reduzierung von Schwingungen wurde Beton als Ballast in der kurveninneren Kammer des Hohlkastens eingebracht.

Wettbewerb 1.Preis
Bauherr: Stadt Frankenberg
Freianlagen: Weidinger Landschaftsarchitekten Gmbh
Tragwerk: ifb frohloff staffa kühl ecker Beratende Ingenieure PartG mbB, Klähne Bung Beratende Ingenieure im Bauwesen GmbH
ÖBÜ: LAP Leonhardt, Andrä und Partner Beratende Ingenieure VBI AG
Prüfingenieur: sbp gmbh schlaich bergermann partner
Stahlbau: Arge Vollack / Hundhausen
Fotograf: Bernd Hiepe, Lichtschwärmer-Christo Libuda, Hans Christian Krass

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